Salvinia minima – Feiner Schwimmfarn für naturnahe Wasseroberflächen
Salvinia minima ist ein kleinbleibender Schwimmfarn aus der Familie der Salviniaceae und zählt zu den beliebtesten Schwimmpflanzen in der Aquaristik. Die Art stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika und besiedelt dort stehende oder langsam fließende Gewässer. Durch ihre kompakte Wuchsform und ihre unkomplizierten Ansprüche eignet sie sich hervorragend für Aquarien verschiedenster Größen sowie für offene Becken, Paludarien und Wasserterrassen.
Wuchsform und Erscheinungsbild
Charakteristisch für Salvinia minima sind die paarweise angeordneten, rundlichen Schwimmblätter, die dicht auf der Wasseroberfläche aufliegen. Die Blätter erreichen meist nur wenige Millimeter bis etwa einen Zentimeter Durchmesser und wirken durch ihre feine Behaarung leicht samtig. Diese spezialisierten Härchen sind wasserabweisend und sorgen dafür, dass die Pflanze dauerhaft auf der Oberfläche schwimmt.
Unter Wasser bildet Salvinia minima ein drittes, stark umgebildetes Blatt aus, das wurzelartig erscheint. Diese fiedrig verzweigten Strukturen hängen frei ins Wasser und übernehmen die Nährstoffaufnahme. Echte Wurzeln werden nicht gebildet. Die untergetauchten Pflanzenteile bieten Jungfischen und Garnelen eine wertvolle Rückzugsmöglichkeit und tragen zur Strukturierung der oberen Wasserschicht bei.
Wachstum und Pflegeeigenschaften
Unter guten Bedingungen zeigt Salvinia minima ein zügiges Wachstum. Sie vermehrt sich vegetativ durch Sprossverzweigungen, sodass sich innerhalb kurzer Zeit geschlossene Schwimmpflanzendecken bilden können. Das Wachstum wird vor allem durch ausreichende Nährstoffverfügbarkeit im Wasser sowie eine moderate bis gute Beleuchtung begünstigt.
Die Art gilt als robust und anpassungsfähig. Sie toleriert unterschiedliche Wasserhärten und kommt sowohl in leicht saurem als auch in neutralem bis leicht alkalischem Milieu gut zurecht. Eine starke Oberflächenströmung sollte vermieden werden, da sie die feinen Pflanzenteile verdrängen oder untertauchen kann. In ruhigen Beckenabschnitten entfaltet sich die Pflanze besonders gleichmäßig.
Funktion im Aquarium
Als Schwimmpflanze übernimmt Salvinia minima mehrere ökologische Funktionen. Die dichte Blattdecke reduziert die direkte Lichteinstrahlung ins Becken und schafft gedämpfte Lichtverhältnisse, wie sie viele tropische Fischarten aus ihren natürlichen Habitaten kennen. Gleichzeitig hilft sie dabei, überschüssige Nährstoffe wie Nitrat und Phosphat aufzunehmen und trägt so zur Stabilisierung des biologischen Gleichgewichts bei.
Durch die feinen, ins Wasser ragenden Strukturen entstehen geschützte Bereiche für Jungfische, Garnelen und andere Wirbellose. Besonders in Aufzuchtbecken oder Gesellschaftsaquarien mit lebendgebärenden Arten wird die Pflanze häufig als natürlicher Schutzraum eingesetzt.
Gestalterische Wirkung
Optisch sorgt Salvinia minima für eine naturnahe Anmutung der Wasseroberfläche. Die kleinen, sattgrünen Blätter bilden eine lebendige Struktur, die je nach Pflegezustand locker verteilt oder als geschlossene Decke erscheinen kann. In offenen Aquarien entsteht dadurch ein besonders authentischer Eindruck tropischer Uferzonen.
Regelmäßiges Ausdünnen verhindert eine vollständige Beschattung des Beckens und ermöglicht eine gezielte Steuerung der Lichtmenge. Durch ihre kompakte Größe wirkt die Pflanze auch in kleineren Aquarien harmonisch und überlädt die Oberfläche nicht.
Steckbrief
| Botanischer Name | Salvinia minima |
| Familie | Salviniaceae |
| Wuchstyp | Schwimmpflanze |
| Lichtbedarf | Mittel bis hoch |
| Wuchsgeschwindigkeit | Schnell bei guten Bedingungen |
| Besonderheit | Fein verzweigte Unterwasserstrukturen ohne echte Wurzeln |
Salvinia minima verbindet einfache Pflege mit hoher funktionaler Wirkung im Aquarium und ist damit eine vielseitig einsetzbare Schwimmpflanze für unterschiedlichste Beckenlayouts.
Hersteller Beschreibung
Salvinia minima ist ein Schwimmfarn, der bei ausreichender Menge Nährstoffe und Licht schnell wächst. Helle Blätter sind ein Zeichen dafür, dass der Pflanze Mikronährstoffe fehlen. Kann den Bodenpflanzen im Aquarium leicht das Licht nehmen obwohl die einzeln Pflanze nur 1-3 cm groß ist. Die Salvinia Arten haben wasserabweisende Härchen an den Blättern.
Sie kann zur Algenbekämpfung beitragen, indem sie Schatten auf Teile des Aquariums wirft und Nährstoffe im Wasser verbraucht. Unter optimalen Wachstumsbedingungen wird die Pflanze sehr groß. Eine dekorative Pflanze für offene Aquarien
| Temperatur: | 20-30 |
| Schwierigkeit: | einfach |
| Wuchshöhe: | 2 |
| Wachstumsgeschwindigkeit: | schnell |
| CO2 Bedarf: | gering |
| Lichtbedarf: | mittel (ca. 30-40 lm/L) |
| Herkunft: | Südamerika |
| Pflanzentyp: | Schwimmpflanze |
| Wabikusa / emers: | Nein |
| empfohlene Wasserhärte: | mittel |
| spezielle Anforderungen: | Barschfest Diskustauglich >28 Grad Nano tauglich |