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Caridina logemanni "Super Crystal Black Grade A"

Artikelnummer: g_Cl-scbga

Endgröße ca. 2 bis 3 cm
Aquariumgröße ab 20cm / ca. 20 Liter, wir empfehlen deutlich größer
für Leitungswasser geeignet 2-4
Wasserwerte 22-25 °C, pH 6.0-7.0, GH 0-6, KH 2-4
Verhalten Gruppentier
Schwierigkeit mittel
optimale Wasserwerte (Fortpflanzung) 22-25 °C, pH 6.0-6.5, GH 6, KH 0
Vermehrung & Zucht einfach

Kategorie: Garnelen


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Caridina logemanni "Super Crystal Black Grade A"

Übersicht

Caridina logemanni "Super Crystal Black Grade A“ gehört zu den besonders beliebten Zuchtformen innerhalb der Gattung Caridina, die sich durch ihre intensive Schwarztönung und hohe Selektionsqualität auszeichnet. Ursprünglich ist Caridina logemanni in Teilen Ostasiens verbreitet, wobei die heutigen Zuchtlinien überwiegend in Taiwan und auf dem chinesischen Festland gezüchtet werden. Im Vergleich zu Wildfängen sind die kommerziell angebotenen Super Crystal Black Garnelen das Ergebnis jahrelanger gezielter Selektion, um sowohl eine gleichmäßige Färbung als auch stabile Nachzuchten zu gewährleisten.

Grade A

Die Bezeichnung „Super Crystal Black Grade A“ signalisiert dabei eine besonders hochwertige Qualitätsstufe innerhalb der Linie. Der Zusatz „Grade A“ beschreibt Tiere mit maximaler Intensität in der Schwarztönung und einem einheitlichen, kontrastreichen Erscheinungsbild. Der Körper der Garnelen ist gleichmäßig schwarz gefärbt, ohne sichtbare transparente Bereiche oder Aufhellungen, jedoch mit variierenden weißen Flecken. Bei optimaler Beleuchtung zeigt sich ein leicht schimmernder Effekt, der die Färbung optisch vertieft und die Konturen des Körpers besonders hervorhebt. Neben der Farbintensität ist die gleichmäßige Verteilung der Pigmente über den gesamten Körper ein entscheidendes Merkmal der Selektion. Männchen und Weibchen unterscheiden sich in der Regel in der Größe und Körperform: Weibchen sind etwas kräftiger gebaut und besitzen oft einen deutlicher ausgeprägten Eifleckbereich, während Männchen schlanker und filigraner wirken.

Morphologisch entspricht Caridina logemanni „Super Crystal Black“ der typischen Körperstruktur der Gattung. Die Tiere haben einen schlanken, leicht gebogenen Rücken, gut entwickelte Antennen und fein gegliederte Beine, die für präzise Bewegungen und das Abweiden von Aufwuchs optimiert sind. Die Augen sind dunkel und setzen sich harmonisch von der schwarzen Körperfärbung ab, ohne den Kontrast zu stören. Die Größe erreicht normalerweise etwa 2 bis 3 Zentimeter, wobei die Weibchen in der Regel leicht größer und massiger ausfallen.

Wasserparameter

Die Haltung erfordert präzise Wasserparameter, da Caridina logemanni im Vergleich zu robusteren Arten wie Neocaridina deutlich empfindlicher auf Schwankungen reagiert. Optimal ist ein leicht saures bis neutrales Milieu mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,0, kombiniert mit weichem bis mittelhartem Wasser. Die Gesamthärte sollte im niedrigen bis mittleren Bereich liegen, um die Mineralstoffaufnahme für die Entwicklung der Schale zu gewährleisten. Die Temperatur wird idealerweise zwischen 22 und 25 °C gehalten, wobei konstante Werte entscheidend sind, um Stress und Erkrankungen zu vermeiden. Extreme Schwankungen, sowohl in der Temperatur als auch in der Wasserchemie, führen schnell zu Erkrankungen oder Absterben der Tiere.

Aquariumeinrichtung

Die Einrichtung des Aquariums für Super Crystal Black Garnelen orientiert sich stark an ihren natürlichen Bedürfnissen. Ein heller Bodengrund verstärkt die Wirkung der schwarzen Färbung und unterstützt die ästhetische Präsentation. Substrate, die Mineralien freisetzen oder das Wasser stark puffern, sollten vermieden werden, um die empfindliche Wasserchemie nicht zu stören. Pflanzen sind in der Gestaltung hilfreich, sowohl für Verstecke als auch für die Unterstützung eines stabilen Mikroklimas im Aquarium. Moosarten, Zwergspeerblätter oder kleine Wasserpflanzen eignen sich besonders gut, da sie die Bildung von Biofilm fördern, der als Hauptnahrungsquelle dient.

Ernährung

In der Natur ernähren sich Garnelen hauptsächlich von Laub und kleinen Organismen wie Bakterien und Algen. Es gibt viele verschiedene Futtersorten für Garnelen, aber nicht alle sind für unsere Ziergarnelen gleichermaßen geeignet. Einige enthalten minderwertige Inhaltsstoffe oder haben nährstoffarme Hauptbestandteile (wie z.B. braunes Laub als Hauptbestandteil), andere wiederum belasten das Wasser. Oft wird auch eine zu hohe Dosierung empfohlen und so manchem wird gar Fisch- oder Welsfutter als Hauptfutter nahegelegt. 

Wichtig: Nicht aufgefressenes Futter sollte nach spätestens 15 Minuten entfernt werden, um eine Wasserbelastung zu vermeiden.

Folgend ein Überblick über garnelengeeignete Futtersorten:

Welches Garnelenfutter sollte man verwenden?

Staubfutter

mit seinen kleinen Partikeln eignet sich perfekt für Garnelen jeden Alters - von den kleinsten bis zu den erwachsenen. Es ermöglicht eine stressfreie Fütterung, da es keine Futter- oder Rangordnungskämpfe gibt. Es bietet eine...

  • hochwertige effiziente Fütterung besonders für den Garnelennachwuchs,
  • wirkt sich positiv auf die Wachstumsrate der natürlichen Mikrofauna aus,
  • muss nicht mit anderen Aquarienbewohnern, wie z.B. Schnecken geteilt werden.

Unser Standard-Staubfutter, welches wir empfehlen und selbst regelmäßig verwenden - nicht nur bei Garnelen sondern auch bei Aufwuchsfressern (Rennschnecken, Geweihschnecken, Otocinclus, ...) - ist GlasGarten Bacter AE. Es handelt sich um ein Bakterienfutter, welches den Biofilm in Schwung bringt und die Verdauung der Garnelen fördert. Es stärkt das Immunsystem und wirkt fördernd auf das Wachstum, besonders beim Nachwuchs. Weitere empfehlenswerte Staubfuttersorten:

Pellets / Sticks

Gepresstes Futter gibt es in allen Formen und Größen: als Kügelchen, Pellets, dünne Sticks, Granulat etc. Es eignet sich besonders für ausgewachsene Garnelen und zur "Garnelenbeschau" - also um möglichst viele Garnelen an einen Ort zu locken, um nach dem Wohlbefinden und der Gesundheit der Tiere zu sehen. Generell, aber besonders beim gepressten Futter sollte man genau auf die Inhaltsstoffe achten da hier oft Laub, Fisch oder Getreide als Hauptbestandteil verwendet wird, welches unserer Erfahrung nach für die meisten Zwerggarnelen kein geeignetes Hauptfutter ist. Idealerweise sind die Hauptbestandteile Algen, Kräuter und weitere pflanzliche Proteinquellen in Maßen (z.B. Spinat) sowie Vitaminquellen. Wir füttern festes Futter nur mäßig und selten als Alleinfutter, da besonders kleinere Tiere durch das Gerangel schwer ans Futter kommen und sich größere Tiere in seltenen Fällen auch verletzen können. Wir empfehlen:

  • Spirulina Pellets - Microalge reich an Protein, Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien
  • GlasGarten - Shrimp Dinner2 - nährstoffreiches Hauptfutter mit allen wichtigen Vitaminen
  • GlasGarten - Crispy Caves - leckere fressbare Höhlen/Röhren, bestehend aus Holzfasern, Lehm, Walnussblättern, pflanzlichen Eiweißextrakten, Algen, Getreide und Mineralstoffen
  • Tima Breederstick Basic - hochwertiges nahrhaftes Hauptfutter mit Vitaminen und Mineralstoffen
  • Tima Breederstick Gravid - hochwertiges vitaminreiches Haupt- oder Alleinfutter mit essentiellen Spurenelementen und Mineralstoffen speziell für trächtige Tiere und deren Nachwuchs

Garnelenpaste / Garnelen-Pudding

Garnelenpaste - oft auch als Pudding bezeichnet - hat sich seinen Platz zwischen dem Staub- und "Trockenfutter" verdient. Man kann sie zu Kügelchen formen oder an die Deko schmieren. Sie besteht aus feinen Partikeln, welche sich beim Fütterungsvorgang in der näheren Umgebung verteilen, sodass jede Garnele etwas abbekommt. Wir empfehlen:

  • Tima Garnelenpaste Red - hochwertiges Hauptfutter mit rotem Farbzusatz (speziell für rote Garnelen), bei dem aufgrund des speziellen Herstellungsverfahrens die wertvollen Vitamine und Nährstoffe erhalten bleiben.
  • Tima Garnelenpaste Basic - Hauptfutter mit wertvollen Vitaminen und Nährstoffen

Blätter - das ideale Dauer-, Zusatz- bzw. Urlaubsfutter

Wie dem Vorbild aus der Natur zu entnehmen ist, gehören Blätter bei einem Garnelenaquarium einfach dazu. Die Freisetzung wertvoller Inhaltsstoffe wirkt sich positiv auf die Wasserqualität aus. Sobald die Blätter in das Aquarium eingebracht werden, bilden sich Biofilme, die von einer Vielzahl von Bakterien und anderen Mikroorganismen besiedelt werden. Diese Biofilme stellen eine hervorragende Nahrungsquelle für Garnelen dar und werden von ihnen gerne abgeweidet. Sobald das Gewebe der Blätter aufgrund von Wasser und Bakterien aufgeweicht ist, werden sie von den Garnelen gierig bis auf das Blattgerippe vernascht. Die Blätter bieten zudem Versteckmöglichkeiten für junge Garnelen und fördern eine natürliche Umgebung, die das Wohlbefinden und die Fortpflanzungsfreudigkeit der Tiere unterstützt. Seemandelbaumblätter, Maulbeerblätter und Brennnesselblätter zählen zu unseren Favoriten.

Seemandelbaumblätter sind aufgrund ihrer vielfältigen Vorteile eine beliebte Ergänzung. Sie setzen im Wasser wertvolle Inhaltsstoffe frei, darunter Tannine, Gerbstoffe und Huminsäuren. Diese Substanzen tragen nicht nur zu einer natürlichen Braunfärbung des Wassers bei, sondern haben auch positive Auswirkungen auf die Wasserqualität. Die Freisetzung von Tanninen wirkt leicht antiseptisch und kann helfen, das Wasser zu stabilisieren, indem es die pH-Werte senkt und die Gesundheit der Garnelen fördert. Insgesamt tragen Seemandelbaumblätter dazu bei, ein ausgewogenes und stabiles Ökosystem im Garnelenaquarium zu schaffen.

Getrocknete Maulbeerblätter sind nicht nur ein besonderer Leckerbissen für deine Garnelen, sie weisen auch einen Proteingehalt von bis zu 25 % auf und sind außerdem reich an Vitamin A, B, C und Vitamin E, sowie Spurenelementen, Mineralstoffen und 17 verschiedenen Aminosäuren. Verwende sie als Zusatz- oder Urlaubsfutter. Gib je nach Anzahl der Garnelen 1 bis 3 Blätter auf je 20 Liter. Deine Garnelen finden über längere Zeit genügend zu fressen und du kannst sorglos in den Urlaub fahren.

Verwende abwechslungsweise auch getrocknete Brennnesselblätter. Sie sind reich an Nährstoffen wie Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen, insbesondere Kalzium. Die enthaltenen Vitamine und Mineralien tragen zur Förderung der Gesundheit, des Wachstums und der Farbenpracht der Garnelen bei. Darüber hinaus haben die Blätter entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften, die das Immunsystem der Garnelen stärken. Die Zugabe von Brennnesselblättern in das Aquarium schafft somit nicht nur eine natürliche und ausgewogene Ernährung, sondern unterstützt auch das allgemeine Wohlbefinden und die Vitalität der Garnelen.

Fortpflanzung

Die Fortpflanzung von Caridina logemanni „Super Crystal Black Grade A“ ist wenig anspruchsvoll und erfolgt bei stabilen Bedingungen wie von selbst. Weibchen tragen relativ wenige, aber größere Eier unter dem Hinterleib, aus denen vollständig entwickelte Junggarnelen schlüpfen. Temperaturschwankungen oder Veränderungen in der Wasserchemie führen häufig dazu, dass Weibchen die Eier abwerfen oder die Jungtiere nicht vollständig ausgebildet werden. Die Selektionslinie „Grade A“ sorgt dafür, dass die Farbmerkmale weitgehend erhalten bleiben, auch über mehrere Zuchtgenerationen.

Gruppenhaltung empfohlen

Das Sozialverhalten von Super Crystal Black Garnelen ist eher ruhig und friedlich. Innerhalb der Art gibt es kaum Aggressionen, wobei die Tiere in größeren Gruppen besser gedeihen, da sie in der Natur als dichte Population leben. Vergesellschaftungen mit anderen Caridina-Arten sind möglich, sollten jedoch mit Bedacht erfolgen, da unterschiedliche Anforderungen an Wasserqualität und Temperatur zu Stress führen können. Außerdem besteht bei Kreuzungen die Gefahr, dass die charakteristische Schwarzfärbung verwässert wird.

Unterschiede zwischen Caridina und Neocaridina

Neocaridina und Caridina sind beide Gattungen von Süßwassergarnelen, aber es gibt einige Unterschiede in ihren Ansprüchen an Wasserqualität und -bedingungen.

Caridina sind in der Regel empfindlicher als Neocaridina und erfordern spezifischere Wasserbedingungen, um zu gedeihen. Viele Arten der Caridina sind als Weichwassergarnelen bekannt. Sie stammen oft aus Quellbächen und Flüssen in Asien, wo das Wasser sehr sauber und weich ist. und sind daher auf weiches sauberes Wasser angewiesen, was eine Herausforderung für Anfänger sein kann. Viele dieser Garnelen bevorzugen saures Wasser mit einem niedrigen pH-Wert und einem geringen Mineralgehalt. Caridina haben einen Ruf als anspruchsvolle Tiere, da ihre Lebensbedingungen genau kontrolliert werden müssen. Ein pH-Wert von 6,0 bis 6,8 und eine Gesamthärte von 3 bis 6 dH sind ideal für die meisten Arten der Caridina. Ein unpassender pH-Wert oder Mineralgehalt im Wasser kann dazu führen, dass sich die Caridina unwohl fühlen oder sogar sterben. Caridina sind oft teurer und schwieriger zu pflegen, was sie zu einer Herausforderung für Anfänger machen kann.

Im Gegensatz dazu bevorzugen Neocaridina härteres Wasser und kommen im Normalfall auch mit Leitungswasser gut zurecht, das oft einen höheren Härtegrad aufweist als beispielsweise Regenwasser. Neocaridina sind in der Regel robuster und toleranter gegenüber einer breiteren Palette von Wasserbedingungen, einschließlich höheren Wassertemperaturen. Neocaridina verzeihen eher Anfängerfehler wie zum Beispiel Überfütterung. Neocaridina sind in der Regel preiswerter und leichter zu finden als Caridina, da sie leicht zu züchten sind und in großen Zahlen vermehrt werden können.

Insgesamt sind Neocaridina eine gute Wahl für Anfänger oder für diejenigen, die ein großes Garnelenbecken haben möchten, während Caridina eher für erfahrene Aquarianer geeignet sind, die bereit sind, sich um die speziellen Bedürfnisse dieser empfindlicheren Garnelen zu kümmern.


Göße min.: 2
Größe max.: 3
Vermehrung / Zucht: einfach
Härte (KH): 2-4
Härte (GH): 0-6
optimale GH: 6
optimale KH: 0
optimale Temperatur: 22-25
Temperatur: 22-25
Verhalten: Gruppentier
Schwierigkeit: mittel
pH: 6.0-7.0
optimaler pH: 6.0-6.5
Aquariengröße: ab 20cm / ca. 20 Liter

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